GESCHICHTE DES HEILIGTUMS

Die aus den historischen Urkunden aus dem 12. Jh. bekannte Siedlung Pecare - Piekary, halte seit 1303 eine kleine Kirche des hl. Bartholomaus Apostel. Im Seitenaltar der Kirche gab es «.las Bildnis der Jungfrau Maria im Typ von Hodegetria, eines unbekannten Autors und Stifters, Trotz vieler dramatischer Kreignis.se, wie oft zustande kommende Wechsel der Besitzet von Piekary und Kriege, ist das Bild der Mutter Gottes unzerstört geblieben. Im Jahre 1659 hat Priester Jakub Roczkowski das Bild in den Hauptaltar unterbringen lassen. Die nach Piekary im Jahre 1679 geholten Jesuiten haben den Ruf des Bildes durch bessere Organisation des religiösen Lebens verstärkt. Dies hat verursacht, dass mehr Pilger kamen, nicht nur aus Schlesien, sondern auch ans Galizien, Mähren, Slowakei, Ungarn und Pommern. Die außergewöhnliche Ehre der Herrin von Piekary wurde durch die Peregrination ihres Mildes nach Prag (1680) und Hradec Kralove (I681) bestätigt, dank dessen diese Städte vor der sich verbreitenden
Seuche gerettet wurden. Aus Furcht vor dem Nordkrieg haben tue Jesuiten das Bild zuerst nach Neisse und dann nach Oppeln (1702) gebracht, von wo, trotz vieler Bemühungen, ist es nach Piekary nicht mehr zurückgekommen. Im Hauptaltar der Kirche in Piekary wurde eine Kopie des Bildes eines unbekannten Künstlers aus dem 17. Jh. untergebracht. Trotzdem hat sich die Pilgerbewegung weiter entwickelt. Vordem Bild der Herrin von Piekary hat der König Jan III. Sobieski auf dem Weg nach Wien (1683) gebetet, König August II. der Starke (1696), August III. Sas (1734) und viele Mächtige dieser Welt. Zur Zeiten des gottgefälligen Pfarrers Jan Alojzy Fieck, in den Jahren
1826-1862, begann die Stadt Piekary Punktion der geistigen Hauptstadt von Schlesien zu erfüllen. Dank der Tätigkeit dieses Vorkämpfers des Gesellschaftskatholizismus ist von unten die Bewegung des Baus der Pilgerkirche (1842 1849) entstanden, welche Katholiken und Protestanten integrierte. Auch die massenhafte Nüchternheitsbewegung und Volksmissionen haben sich entwickelt, welche die Gesellschaft um den Glauben und um die polnische Sprache herum vereinigt haben. Eine besondere Rolle hat die Stallt Piekary im 19. Jh. als volles-religiöses Verlagszentrum gespielt. Dank den Bemühungen des Erzbischofs August Hlond wurde am 15. August 1925 das Bild der Herrin von Piekary mit päpstlichen Kronen gekrönt, welche vom Papst Pius XI. geschenkt wurden. Wahrend den Vorbereitungen zur Krönung (1924) wurde der Tempel mit der Polychromie von Otto Kowalewski geschmückt. In der Zwischenkriegszeit haben hier verschiedenartige Tagungen, regionale und gesamtpolnische Kongresse mit der Anteilnahme von staatlichen und kirchlichen Behörden stattgefunden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Pilgerbewegung wieder lebendig. Im Jahre 1962 hat der Tempel den Titel der Basilica minor erhalten, der ihr vom Papst Johannes XXII1. verliehen wurde. In dieser Zeit gewann eine besondere Bedeutung die Pilgerfahrt der Männer und der männlichen Jugend, die gewöhnlich am letzten Maisonntag organisiert wurde. Eine große Rolle hat in der Geschichte dieser Pilgerfahrt Bischof von Kattowitz Herbert Bednorz gespielt, der für Probleme der Arbeitsleute empfindlich ist. Im Jahre 1967 hat die Maipilgerfahrt der Krakauer Metropolit Kardinal Karol Wojtyla mitgemacht, der seit dieser Zeit zwölf Jahre lang an den Pilgerfahrten der Männer und der männlichen Jugend teilgenommen hat und dabei Homilien über Arbeitsleute, ihre Rechte und Würde gehalten. Während seiner ersten Pilgerfahrt in die Heimat im fahre 1979 hat der Papst Pole der Herrin von Piekary papistische Stola und Kerze geschenkt. Erst während der zweiten Pilgerfahrt in die Heimat im Jahre 1983 hat der Heilige Vater vor dem Bild Maria beten können, zwar nicht in Piekary, aber in Kattowitz, wohin das Wunderbild gebracht wurde. Wahrend dieses Zusammentreffens hat Papst Johannes Paul II. der Herrin von Piekary den Titel „der Mutter der Gerechtigkeit und der Gesellschaftsliebe" verliehen und Ihr den goldenen Rosenkranz geschenkt.
Im Jahre 2000 wurde die Basilika zur Jubiläumskirche ernannt. Im Jahre 2009 wurde das Heiligtum durch die Apostolische Pönitentiare der Kirchengemeinschalt einverleibt, im Rahmen der seelischen Verwandtschaft mit Basilica di Santa Maria Maggiore in Rom. Das Heiligtum von Piekary bilden nicht nur die Basilika mit dem Wunderbild der Maria. Mindern auch die nahegelegene Kalwaria (1896). Kalwaria, die auf dem Plan der Kalwaria von Jerusalem gebaut wurde, regt dazu an, über die wichtigsten Ereignisse aus dein Leben von Jesus Christus und der Allerheiligsten Mutter nachzudenken.

 

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